Enrico Fermi wurde am 29.09.1901 in Rom geboren.
 Mit 17 begann er ein Physikstudium, dass er 1922 beendete. 1938 floh er, direkt von der Verleihung seines

 Nobel-Preises, aus Kopenhagen mit seiner jüdischen Frau und seinen beiden Kindern vor dem Mussolini-Regime

 in die USA.


Wie viele seiner Kollegen, beteiligte er sich dort am Manhatten-Projekt,

 dem Bau der Atombombe.


 Im Rahmen dieses Projektes gelang ihm mit seinen Mitarbeitern 1942 die

 erste kontrollierte Kettenreaktion in einem Kernreaktor.

 

 Die nach ihm benannten Aufgaben machten ihn auch unter Kollegen

 bekannt, wobei diese auch nicht immer Fermis Lösungsweg nachvoll-

 ziehen konnten.

 Er konnte aus dem Flug einiger Papierschnipsel die Sprengkraft der

 Bombe bei ihrem ersten Test präzise schätzen.
 Hierfür brauchte man in einer Zeit, in der es noch keine Computer gab

 normalerweise Wochen.

 Nach dem Krieg unterrichtete er Physik an der University of Chicago und forschte weiter an der Physik

 der kleinsten Teilchen und der friedlichen Nutzung der Atomenergie.

 Enrico Fermi starb am 29.11.1954 in Chicago; zählt aber bis heute zu den bedeutendsten Kernphysikern

 der Welt. Viele Entdeckungen in diesem Wissenszweig sind nach ihm benannt.

 

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