Lösung 1

In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass der durchschnittliche Erkelenzer

ein mal im Jahr zum Zahnarzt geht. Dieser Durchschnittswert erlaubt es, aus der Zahl

der Behandlungen direkt auf die Zahl der Patienten zu schließen, weil einige öfter und

andere seltener dort sind.

Aus den Öffnungszeiten der Praxen (jeden Tag etwa 7 Stunden ohne den Mittwoch

Nachmittag) und der Tatsache, dass man etwa im 20 Minuten-Raster einen Termin

bekommen kann, kann man weiter schätzen, dass der Arzt etwa 3 pro Stunde und

100 Patienten in der Woche behandeln kann.

Geht man weiter davon aus , dass die Praxis an etwa 6 Wochen im Jahr geschlossen

ist, kann ein Zahnarzt so 4500 Patienten im Jahr haben.

So benötigen die ca. 45000 Einwohner etwa 10 Zahnärzte.

 

Lösung 2

Geht man davon aus, dass nahezu alle Zahnärzte ihre Praxen in der Innenstadt haben,

kann man aus der Zahl der Straßen (7 größere) und der Tatsache, dass man selten

mehr als 2 in einer Straße findet, wenn man durch die Stadt geht, auf eine Zahl von

etwa 10 bis 14 kommen.

 

In den Gelben Seiten ("Lösung 3") sind 17 Zahnärzte aufgeführt, von denen einige

aber z.B. nicht in der gesamten Woche Sprechstunde haben, oder zusätzlich kiefer-

orthopädische Dienste anbieten

 

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